CO2-Ampel

Ampel

Wenn die Luft in der Klasse zu dick wird, sollte man lüften. Schließlich benötigt jeder Schüler ca. 20 m³ frische Luft pro Stunde, um konzentriert arbeiten zu können. Das heißt aber: bei 30 Schülerinnen und Schülern in der Klasse muss etwa alle 20 Minuten die Raumluft komplett ausgetauscht werden. Das geht nur mit Stoß-, besser noch Querlüftung.

Untersuchungen haben ergeben, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen schlechter Luft und Disziplinproblemen gibt. Als Folge steigen sowohl der Lärmpegel als auch im Anschluss daran die Anzahl der Disziplinierungen seitens des Lehrers/der Lehrerin. Der Rückschluss lautet: Haben Sie Disziplinprobleme? Dann versuchen Sie doch einmal mit häufigerem Lüften!

Aber wann ist der Zeitpunkt zum richtigen Lüften erreicht? Als Grenze gilt ein CO2-Gehalt der Raumluft von 1.500 ppm. Die CO2-Ampel zeigt an, wann dieser Wert erreicht ist. Bei guter Luft zeigt die Ampel grünes Licht an, ab 1.000 ppm gelbes und ab 1.500 ppm leuchtet es rot. Sie können zusätzlich ein akustisches Warnsignal einschalten, das Sie ab 1.500 ppm automatisch an das Lüften erinnert.

Vor allem in sanierten Schulen ohne Lüftungsanlage gibt es häufig Probleme mit der Luftqualität. Die Fenster sind - zu Recht - luftdicht ausgeführt, so dass der Luftwechsel durch Undichtheiten unterbleibt. Die Nutzer wissen aber nicht, wie sie ihr Lüftungsverhalten an die neuen Gegebenheiten anpassen sollen.

Sie können die CO2-Ampel einschließlich einer Arbeitsanleitung ausleihen. Das Ausleihen ist für Schulen in von uns betreuten Projekten "Energiesparen macht Schule" selbstverständlich kostenlos.

Bestellformular zum Ausleihen der CO2-Ampel