Unser Konzept

Projektbeteiligung und Projektdauer

Für eine erfolgreiche Umsetzung des Projektes "Energiesparen macht Schule" werden alle Beteiligten eingebunden, d.h. Lehrer/innen, Hausmeister/innen, Schüler/innen und kommunale Mitarbeiter. Nur wenn ein solches Projekt von allen Beteiligten unterstützt und umgesetzt wird, kann es zu guten Einsparungen kommen!

Kurzfristiger Aktionismus ist selten nachhaltig!

Unser Ziel des Projektes ist das Verhalten von Lehrer/innen und Schüler/innen dauerhaft zu verändern. Die Mindestlaufzeit eines Projektes beträgt daher auch drei Jahre, sinnvoller sind jedoch fünf Jahre. 

           

Erfolg zählt - das Projekt finanziert sich selbst 

Das Projekt basiert darauf, dass alle Beteiligten von den Einsparungen profitieren!

Die Schulen erhalten einen Anteil an den erzielten Einsparungen als Motivationsprämie, über die die Schulen frei verfügen können.

Die Hausmeister sind wichtige Akteure im Projekt und es sollte daher als Wertschätzung ihrer Arbeit ein Teil der Einsparungen für Hausmeister-angelegenheiten verwandt werden. Auch unser Honorar ist erfolgsabhängig.

Der Rest fließt als Gewinn an die Stadt, wobei ein Teil dieses Gewinns wieder für Reinvestionen in Energiesparmaßnahmen genutzt werden sollte. Damit finanziert sich ein solches Projekt selbst; auch Kommunen die in der Haushaltssicherung oder im Nothaushalt sind, können das Projekt durchführen.

 

 verteilung


Förderung des Projektes durch die "Klimaschutzinitiative" des BMUB 

Alternativ ist auch eine Finanzierung im Rahmen der "Klimaschutzinitiative" des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) möglich. In der Regel ist eine Förderung von 65% möglich, bei Kommunen in der Haushaltssicherung sogar 85%, für eine Projektlaufzeit von drei Jahren. Förderanträge können ganzjährig gestellt werden.

Wir helfen Ihnen auch gerne dabei!

 

Unsere Vorgehensweise zum Projektstart 

Zu Beginn stellen wir das Projekt in den Lehrerkonferenzen aller Schulen vor. Die Energiebeauftragtender Lehrerkollegien nehmen in der Anfangsphase an einem Einführungsseminar teil. Hier erfahren die Lehrer/innen Grundlagen zu Energieeinsparungen in einem Schulgebäude. Außerdem bekommen sie Materialien wie zum Beispiel Messkoffer und andere Unterstützungsmöglichkeiten an die Hand, um das Thema Umweltschutz und Energiesparen auch umweltpädagogisch in ihrer Schule umzusetzen.

Auch für die Hausmeister gibt es Unterstützung durch Fachseminare. Es finden gemeinsam mit dem Hausmeister Gebäudebegehungen statt, um den energetischen Zustand des Gebäudes zu erfassen und aus den Ergebnissen erste Maßnahmen zur Energieeinsparung zu ziehen. 

 

Dauerhafte Aktivitäten

Das Projekt lebt davon, dass das Thema "Energiesparen" beständig in den Schulen präsent ist. Dauerhafte Aktivitäten und Unterstützungsangebote sind daher z.B. 

  • monatliche Energie-Tipps
  • der Aufbau einer monatlichen Verbrauchserfassung und regelmäßige Rückmeldungen über die Verbrauchsentwicklung
  • Angebote für Seminare für Lehrer
  • Bereitstellung von Unterrichtsmaterialien
  • Gebäudebegehungen
  • Hausmeisterschulungen
  • Schulbesuche einmal im Jahr
  • eine öffentliche Veranstaltung zur Prämienübergabe an die Schulen

 

Unterstützung durch Materialien und Angeboten vor Ort

Wir stellen den Schulen Lehr- und Lernmaterialien zur Verfügung, geben Hinweise wie das Thema "Energiesparen" im Unterricht behandelt werden kann und an welcher Stelle eine Anbindung an die Lehrpläne gut möglich ist. Dabei ist eine individuelle Beratung sehr wichtig.

Neben den monatlichen Rundbriefen mit Energiespartipps gibt es  Unterrichtseinheiten zu verschiedenen Aspekten rund um das Thema Energie und Umweltschutz sowie Messgerätekoffer, mit dessen Hilfe Schülerinnen und Schüler ihre eigene Schule energetisch untersuchen und danach gemeinsam analysieren können. Aus den Ergebnissen lassen sich dann Vorschläge zum energiesparenden Nutzerverhalten im eigenen Schulgebäude ableiten.

 

 

Kinder mit Espar 

Erfahrungsaustausch der Pojektleitungen

Einmal jährlich laden wir die Projektleitungen und/oder Mitarbeiter/Innen der Bauverwaltungen zu einem Erfahrungsaustausch ein. Hier werden aktuelle Fragen aus dem Projektalltag und neue technische Entwicklungen besprochen.